Gottesdienst in Lübeck-Mitte am 9. Mai - Muttertag

Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.

Denn er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz,

dass ich gewiss nicht fallen werde. Psalm 62, 2 + 3

Am diesjährigen Muttertag diente Bezirksevangelist Wolfgang Prange den anwesenden Geschwistern und denen, die sich am Telefon mit der Gemeinde verbunden hatten, mit dem obigen Wort.

 

Vor dem Gottesdienst sowie nach Verlesen des Wortes erklangen Lieder aus Einspielern. Das Eingangslied Nr. 146 „Befiehl du deine Wege“, das Bußlied Nr. 159 „Der Glaub ist feste Zuversicht“ (Strophe 1 + 2), und das Abendmahllied Nr. 259 „Sollt ich meinem Gott nicht singen“ spielte unser Vorsteher Priester Daniel Marx auf der Orgel.

 

Der Bezirksevangelist erwähnte den heutigen Muttertag. Nicht für jede Mutter ist es ein Tag der Freude. Es gibt Familien, in denen Mutter und Kind sich nichts mehr zu sagen haben, der Kontakt sogar abgebrochen wurde. Daher wolle er nicht näher auf diesen Tag eingehen, um niemanden schmerzhaft zu berühren.

 

Auf das Wort eingehend betonte Bezirksevangelist Prange mehrfach, dass wir wie Daniel stille sein, auf die Stille hören sollen. Wir mögen auf unsere Glaubenserfahrung schauen. Der Kern unseres Lebens ist, zu hoffen, auf ewig beim Herrn zu sein, unser Leben in Gottes Hand zu legen. Gott erfüllt jede Verheißung. Das hat er schon getan, bevor er seinen Sohn auf die Erde sandte. Auch dies wurde verheißen.

 

Vor Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahls trug der Bezirksevangelist vor, was heute im Gottesdienst passieren werde, was für ein Segen es für die Gemeinde ist. Wir sind alle dankbar, dass mit dem Zuzug von Priester Burkhard Thies und seiner Frau Sabine die Gemeinde Zuwachs bei den Priestern erhalte. Priester Thies wurde, nachdem die Gemeinde nach dem Heiligen Abendmahl die Plätze wieder eingenommen hatte, nach Treten hinter den Altar vom Bezirksevangelisten bestätigt.

 

Eine Neuerung gab es hinsichtlich der Leitung vom Religionsunterricht im Bezirk. Unsere Schwestern Cornelie Henke und ihrer Stellvertreterin Monika Poggemöller traten innerhalb des Gottesdienstes in den Ruhestand. Der Bezirksevangelist dankte den Schwestern herzlich für den jahrelangen Dienst an den Kindern. Der Vorsteher überreichte als Dank vom Bezirksapostel beiden einen Blumenstrauß.

 

Als Nachfolgerinnen traten die Schwestern Petra Roback und ihre künftige Stellvertreterin Katja Nemitz vor den Altar. Bezirksevangelist Prange bekundete anschließend seine Freude und Dankbarkeit, dass die beiden Nachfolgerinnen bereit für ihre neue Aufgabe an den Kindern sind, fragte aber offiziell vor der Gemeinde. Die beiden Schwestern bekräftigten dies mit einem gemeinsamen 'Ja'. Mit Gebet und Handschlag - nach negativer Testung - wurde ihnen gratuliert.

 

Der Gottesdienst wurde per Einspieler mit Gesang des Liedes „Ich bin bei euch alle Tage“ dreier kleiner Schwestern beendet. Dies war eine besondere Freude zur Einführung der beiden neuen Bezirksbeauftragten für den Religionsunterricht.