Heilige Versiegelung mit Apostel Steinbrenner

Am Ostersonntag, den 17.04.2022 durften wir Apostel Steinbrenner in unserer Gemeinde begrüßen. Er diente mit dem Wort aus Kolosser 3, Vers 1 und 2: „Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“

Als musikalischen Beitrag des Gottesdienstes trugen die Schwestern Hannah und Mia Nissen als Duo mit Flügelbegleitung von Schwester Frederike Baumgärtner Lieder vor wie z. B. aus dem Jugendliederbuch (JLB) Nr. 70 „Meine Hoffnung und meine Freude“.

 

Die Bibellesung aus Matthäus 28, 1 - 8 wurde durch Schwester Maria Paulsberg vorgenommen. Nach der Lesung sang die Gemeinde die ersten beiden Strophen des Buchliedes Nr. 56 „Vom Tode heut erstanden ist“.

 

Apostel Steinbrenner sagte in seiner Predigt u. a., dass wir auch, wie in der Lesung angesprochen, kundtun sollen: der HERR ist auferstanden. Jesus ist Teil der Dreieinigkeit. Er ist der erste Mensch, der wieder auferstanden ist, kein anderer vor und nach ihm. Jesus sagte: „Niemand kommt zum Vater denn durch mich!“

 

Nach der Kreuzigung ist Jesus nur noch Gläubigen erschienen. Diese nur haben die Auferstehung erlebt. Begegnungen mit Jesus lösten Freude aus, keine Angst. Jesus ist der erste Mensch, der den Auferstehungsleib trägt. Wir Alle warten darauf. Er ist nicht der Vergänglichkeit unterworfen. Wir spüren dann keine Krankheit, keine Unvollkommenheit mehr.

 

Ostern ist auch ein Friedensfest. Der Apostel erinnerte an Geschwister, die seit Jahren im Krieg leben Und trotzdem oder gerade deshalb haben sie sich den Glauben bewahrt. Frieden muss schon in der kleinsten Zelle bewahrt bleiben. Man darf seine Meinung haben, muss sie aber nicht um des Friedens willen immer durchsetzen wollen.

 

Wir sollen unser Denken und Leben nicht aufs Irdische beschränken, wir sollen nach oben blicken. Wir gehen zwar nicht auf die Straße. Aber mit jedem Gottesdienstbesuch demonstrieren wir unseren Glauben.

 

Flügel und Duo trugen das Lied „Ich bin bei euch alle Tage“ vor, bevor der Vorsteher diente. Er sagte u. a.: „Nehmen wir die Botschaft mit: ich bin bei euch alle Tage.“ Wir mögen dran bleiben, nicht nur an Feiertagen. Gerade, wenn es einem schlecht geht, sollen wir an die Zukunft denken, an das, was uns erwartet. Wir sollen unseren Glauben nicht verstecken, sondern nach außen tragen. Der Vorsteher verwies auf das Wort im 1. Korinther 1, 18, wo es heißt: „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.“ Möge es eine Kraftquelle sein für unseren Glauben und uns auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten.

 

Nach der Freisprache und nachdem das Lied „Ich bin der Weinstock“ vorgetragen wurde, ist Justus Jakob Helwig auf den Armen seiner Eltern vor den Altar getragen worden. Nach der Handlung der Versiegelung übergab der Vorsteher mit der Gratulation einen Blumenstrauß.

 

Zum Schluss wurde das Lied aus dem JLB Nr. 54 „Meinen Frieden gebe ich euch“ vorgetragen.